FAQ

Was ist das fahrerlos?

Das fahrerlos ist ein interaktives Schaufenster, also ein Ausstellungs- und Informationsraum mit interaktiven Elementen rund um das Thema automatisiertes und vernetztes Fahren. Es richtet sich an alle Bürger und Interessierten, die mehr über automatisiertes Fahren oder das Forschungsprojekt SAVe: erfahren möchten. 

Wer ist für das fahrerlos verantwortlich?

Das fahrerlos ist im Rahmen des Forschungsprojektes SAVe: entstanden. Inhaltlich gestaltet und hergerichtet wurde es durch die Projektpartner Audi, EFS Elektronische Fahrwerksysteme und die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, unterstützt durch weitere Partner. Für den laufenden Betrieb verantwortlich ist insbesondere die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

Was ist das SAVe: Projekt?

SAVe: ist ein vom Bundesverkehrsministerium gefördertes Forschungsprojekt, das zum Ziel hat, das Modellieren urbaner virtueller Teststrecken für die Computersimulation von automatisierten Fahrfunktionen zu ermöglichen. SAVe: steht für „Funktions- und Verkehrssicherheit im automatisierten und vernetzten Fahren“.

An welche Altersgruppe richtet sich das fahrerlos?

Das fahrerlos ist für alle Altersgruppen ab ca. sechs Jahren gedacht. Für einzelne Informationen ist je nach Vorkenntnissen der Besucher eine ergänzende Erläuterung durch die Betreuer der Räumlichkeiten von Vorteil.

Finden im fahrerlos auch Veranstaltungen statt?

Ja, im fahrerlos finden regelmäßige Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen zu verschiedenen Themen rund um autonome Mobilität statt. Vorerst werden dies rein virtuelle Veranstaltungen mit Übertragung im Internet sein, später auch reale Veranstaltungen vor Ort, sobald wieder erlaubt und möglich. 

Was unterscheidet die Website vom realen Schaufenster in der Ludwigstraße?

Die Webseite soll möglichst anschaulich einen ersten Eindruck des interaktiven Schaufensters vermitteln. Das Erleben und Ausprobieren der Exponate und Demonstratoren sowie der Gesprächsaustausch ist jedoch in vollem Umfang nur vor Ort möglich.

Wann kann man das fahrerlos in der Fußgängerzone besuchen?

Das fahrerlos in der Fußgängerzone eröffnet am 2. Juni 2020.

Sehen die autonomen Fahrzeuge der Zukunft dann auch optisch anders aus?

Vermutlich ja. Das Design eines Produktes ist ein wesentlicher Gestaltungsaspekt und es ist davon auszugehen, dass die Hersteller die neuen Technologien auch über ein verändertes Erscheinungsbild verdeutlichen wollen. 

Wie sicher sind autonome Fahrzeuge für mich als Verkehrsteilnehmer?

Sehr sicher. Die Unternehmen, die an der Entwicklung automatisierter Fahrfunktionen beteiligt sind, streben eine maximal mögliche Sicherheit für alle beteiligten Verkehrsteilnehmer an. Automatisierte Fahrzeuge können durch ihre Sensorik andere Verkehrsteilnehmer und auch unerwartete Ereignisse schneller und zuverlässiger erkennen, als menschliche Fahrer. Das hehre Ziel für den automatisierten Verkehr der Zukunft ist das vollständig unfallfreie Fahren.

Was ist ein virtuelles Testfeld?

Fahrzeuge werden während ihrer Entwicklungsphase intensiv erprobt. Das erfolgt in großem Umfang auf abgeschlossenen Testgeländen, aber auch im normalen Straßenverkehr. Automatisierte Fahrfunktionen benötigen für die Erprobung die Stimulation durch andere Verkehrsteilnehmer. Dies erfolgt unter strengen Regeln einerseits auf zugelassenen Straßen, den sogenannten digitalen Testfeldern, wie z.B. auf der A9 und auch hier in Ingolstadt. Um die Erprobung schneller, intensiver und ohne Beeinträchtigung oder Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer durchführen zu können, können große Umfänge auch in einer Computersimulation, auf einem sogenannten virtuellen Testfeld erfolgen.

Inwieweit führen autonome Fahrzeuge zu einer Überwachung von Besitzern?

Die automatisierten Fahrzeuge werden zwangsläufig datentechnisch stärker überwacht werden, um die Funktionsfähigkeit und damit letztlich die Sicherheit jederzeit zu gewährleisten. Die strengen deutschen Datenschutzgesetze zwingen jedoch dazu, die Verbindung zu den Insassen und Besitzern der Fahrzeuge weitgehend zu anonymisieren, sodass keine „Überwachung“ zu befürchten ist.

Gibt es Unterschiede im Status/Level des autonomen Fahrens in Deutschland, Europa (und Weltweit)?

Ja, die Richtung und das Tempo der Entwicklung automatisierter Fahrfunktionen schreitet in Europa, den USA und China unterschiedlich voran. Hierbei spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, nicht zuletzt die Bereitschaft der Regierung, die Entwicklung des autonomen Fahrens zu steuern und zu regulieren. In den USA und China treiben insbesondere junge und innovative Unternehmen die Entwicklung voran. Ermöglicht wird dies unter anderem durch die im Vergleich zu Deutschland lockerere staatliche Regulierung.

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